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Study & Work Stipendium für Feuerwehrleute

Zum Wintersemester 2017/18 bieten wir ein vierjähriges Study & Work Stipendium für Feuerwehrleute als Werksstudent/in in Teilzeit während der Vorlesungszeit, Vollzeit während der vorlesungsfreien Zeit, 40 Urlaubstage, angemessene Vergütung, Übernahme aller Studienkosten wie Semesterbeiträge, Literatur, Onlinekosten, Praktikumsstationen bei Feuerwehren und Gefahrenabwehrbehörden in Deutschland, Österreich, Finnland und den USA.

Alle weiteren Infos finden Sie unter www.feuerwehragentur.de/study oder hier: Study & Work Stipendium

Koch: „Thinktank für die Feuerwehr" Staatssekretär besucht Gießener FeuerwehrAgentur

Hoher Besuch für die Gießener FeuerwehrAgentur: Staatssekretär Werner Koch im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport besuchte das mittelhessische Unternehmen. Mit dessen Geschäftsführer Martin Lutz war ein Gedankenaustausch geplant. Dieses Gespräch fiel am Ende länger aus, als ursprünglich geplant. Lutz stelle eine Auswahl an Projekten vor, die die FeuerwehrAgentur bei Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren und Aufsichtsdiensten im ganzen Bundesgebiet gegenwärtig durchführt oder erfolgreich durchgeführt hat. Im Anschluss kam es zu einem sehr intensiven und offenen Gedankenaustausch über Zukunftsfragen hessischer Feuerwehren. Aus Sicht des Staatssekretärs nicht nur ein interessantes Unternehmen: „Vielfältige Arbeit, gute Erfolge, nachdenkenswerte Ansätze. Ein interessanter Thinktank für die Feuerwehr.“ so Koch.

foto facebookDie Gießener FeuerwehrAgentur unterstützt in ganz Deutschland mehr als 200 Freiwillige Feuerwehren, Berufsfeuerwehren, Feuerwehrverbände und Aufsichtsdienste. Mit sozialwissenschaftlichen Analysen gehen die Experten Problemen und Fragestellungen der Feuerwehren auf den Grund, coachen und trainieren Feuerwehrführungskräfte, erdenken Konzepte im Bereich Innenkommunikation, Führungsverhalten oder Mitgliederwerbung und führen diese mit eigenen Spezialisten durch.

„Bindung und Gewinnung von Feuerwehrleuten“ war großer Erfolg

FeuerwehrAgentur führt erstmalig Training zu den Themen Gewinnen und Binden von aktiven Feuerwehrmitgliedern durch.


Der erste Tag des Workshops beschäftigt sich mit der Bindung von Feuerwehrleuten. „Gar nicht clever ist, gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte vor der Zeit aus der Feuerwehr gehen zu lassen und der Annahme zu sein, das könne mit Mitgliederwerbung aufgewogen werden.“ brachte Lutz diesen Workshopteil auf den Punkt. Neben Zyklen der Teamentwicklung, Bindungsfaktoren und Motivation wurde über Sinn und Unsinn von Gratifikationsmodellen gesprochen - mit harten Fakten und sehr guten, aber auch wirklich schlechten Beispielen. Ebenso ging es um Fragen der Leitkultur in der Feuerwehr mit Themen wie Anerkennung, Kommunikation, Kritik und Konflikt. Hoch her ging es bei dem Thema „Störer“: „Störer müssen gehen“ so die einhellige Meinung. Wieso dies sinnvoll sein kann, sich im Einzelfall aktiv von Feuerwehrleuten zu trennen, erläuterte Lutz auf wissenschaftlicher Basis. Auch spannend für die Teilnehmer: Außer in speziellen Details verhalten sich Haupt- und Ehrenamt in Feuerwehren hinsichtlich Bindungsfragen ganz ähnlich.

Derzeitige „Werbung“ von Feuerwehren kann häufig nicht funktionieren

Am zweiten Tag ging es um die Gewinnung von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrleuten. Hierbei wurden zunächst Zahlen und Fakten angesehen, zum Beispiel Statistiken des Bundesfamilienministeriums oder der Bertelsmann Stiftung über Engagement in Deutschland. Ebenso wurde das Produkt betrachtet, das die Feuerwehr an den Markt bringen will. Außerdem ging es um den Freizeitmarkt an sich. Bei den Modellen aus den Bereichen Kommunikation und Marketing wurde es sehr ruhig bei den Teilnehmern: Schnell war von selbst die Erkenntnis da, dass viele „Werbemaßnahmen“ die die Feuerwehr mit Bordmitteln unternimmt, nicht greifen können und ins Leere gehen – Vergeudung von Zeit und Geld. Unter anderem sind dies unscharfe Kommunikationsaussagen die an den Interessen der Zielgruppe vorbeigehen, zu geringe Kontaktraten durch unsystematische Einzelmaßnahmen, kleinteilige Maßnahmen auf Ortsteilebene, geringe inhaltliche und optische Schöpfungshöhe der eingesetzten Medien und nicht selten selbstverliebte Eigenschmeicheleien, die bei der Zielgruppe alles andere als das Bedürfnis, hier mitmachen zu wollen, auslösen. „Was Feuerwehren aus der Innensicht heraus über Werbung und Öffentlichkeitsarbeit denken, hat leider häufig nichts damit zu tun, was Wirksamkeit entfalten kann und als professionell wahrgenommen wird. Das ist tragisch, aber ganz einfach eine Frage der Expertise: Feuerwehren sind Profis im Retten, Löschen, Bergen, Schützen. Im Werben sind die wenigsten Feuerwehren Profis und sollten sich Hilfe holen, das wäre wiederum professionell“ bringt Lutz das auf den Punkt. Belegt wurde das durch wenig erfolgreiche und zum Teil sehr erfolgreiche Kommunikationsmaßnahmen, die vorgestellt wurden. Zum Abschluss haben die Teilnehmer einen kleinen fiktiven Marketingplan erarbeitet und in Gruppenarbeit vorgestellt.

Das Fazit unter den Teilnehmern war einhellig: Diese Themen müsste jeder Verantwortungsträgern in Feuerwehren präsent haben. Völlig logisch erschien dem einen oder anderen auch nach dem Workshop, was er an Prozessen in seiner Feuerwehr Jahrelang nicht verstanden hatte. Einhellig war auch das Urteil: Diese zwei Tage waren richtig gut investierte Zeit.

Junge Feuerwehrleute kommunikativ stärken

Main-Kinzig-Kreis führt neues Schulungselement in der Truppmannausbildung ein


FwAg GAZMKK03Gelnhausen/Gießen (Hessen) – Dass sich die Kommunikationskultur zwischen den Generationen innerhalb der Feuerwehr unterscheidet, ist naheliegende Tatsache. Auch, dass diese Tatsache immer wieder zu Konflikten führt – die häufig vermeidbar wären. Darüber haben die Leiter der Feuerwehren des Main-Kinzig-Kreises in ihrer jährlichen Klausurtagung im vergangenen Jahr lange gesprochen und einen Entschluss gefasst: Den jungen Einsteigern in die Feuerwehr sollen Methoden an die Hand gegeben werden, um ihre Kommunikation besser zu reflektieren, Kritik als eigene Verbesserungsmöglichkeit zu verstehen und insgesamt schöner miteinander umzugehen. Daher ist der Main-Kinzig-Kreis jetzt einen wichtigen und bislang einmaligen Schritt gegangen: Die Themenfelder Kommunikation, Kritik, Konflikt wurden mit 6 zusätzlichen Unterrichtsstunden nicht nur verbindlicher Teil der Truppmann-2-Ausbildung, diese Fähigkeiten sind auch Teil der theoretischen Truppmann-Abnahmeprüfung.

„Wie sage ich es denn nun?“ Gruppenarbeit mit den neuen Methoden„Dem Handlungsbedarf hätten wir aber alleine und mit Bordmitteln niemals selber entsprechen können. Daher haben wir uns die Profis der FeuerwehrAgentur ins Boot geholt, mit denen wir seit Jahren ausgezeichnet zusammenarbeiten“ weiß Kreisbrandinspektor Markus Busanni. So wurde mit den Kommunikationsexperten der FeuerwehrAgentur ein Konzept entwickelt, was den Truppmännern und -frauen vermittelt werden soll. So wurden Lernunterlagen in Form von Musterlehrplänen, Präsentationen, Lehrgangshandouts in Form von Postkarten und Materialien für die Gruppenarbeiten entwickelt. Und man ist noch einen entscheidenden Schritt weiter gegangen, wie Kreisbrandinspektor Busanni berichtet: „Wir haben Kreisausbilder als Kommunikationstrainer von der FeuerwehrAgentur schulen lassen, damit wir die Themen zukünftig in Eigenregie durchführen können“. In mehreren Workshops wurden ausgewählte Kreisausbilder mit ihrer neuen Aufgabe vertraut gemacht, Hintergründe der verwendeten Kommunikationsmodule erläutert und dann wurde: kommuniziert. In simulierten Lehrveranstaltungen wurde die Vermittlung des neuen Thema trainiert, in realen Lehrveranstaltungen haben die Experten der FeurwehrAgentur die Kreisausbilder begleitet und in der neuen Tätigkeit konkret gecoacht. Nun ist dieses Bildungsmodul fester Bestandteil der Truppmannausbildung, inklusive Sender-Empfänger-Modell, vier Seiten einer Botschaft, Feedbackburger, den Tücken der Kommunikation per WhatsApp & Co, sowie noch einigem mehr.

 „Was bedeuten eigentlich diese ‚Emojis‘?“ Kreisausbilderin für Kommunikation Svenja Moritz mit den Lehrgangsteilnehmern.

 

 

Landesgartenschau: Blaulichttage waren ein voller Erfolg

FeuerwehrAgentur setzte die Planung und Organisation des Blaulichttages der Landesgartenschau 2014 um.


Auf der Landesgartenschau in Gießen präsentiert sich gestern und heute Gefahrenabwehr in allen Facetten. Bei bestem Wetter und noch besserer Laune hatten die insgesamt um die 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Spaß. Konzeptionell war neu, dass keine Organisationsinseln, sondern Themen Inseln gebildet wurden. So standen zum Beispiel die GABC_Messkomponente des Landkreises Gießen mit dem Umweltdienst des Regierungspräsidium zusammen, DRK Wasserwacht, DLRG und Wasserschutzpolizei präsentierten sich gemeinsam zum Thema Sicherheit im und am Wasser. Mit dabei ebenfalls die Hessische Landespolizei, die Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes, die Feuerwehren Gießen und Heuchelheim, der Kreisfeuerwehrverband Gießen, das Technische Hilfswerk, der Weiße Ring, und, und, und. Die FeuerwehrAgentur hat die Maßnahme seit September 2013 im Auftrag der Landesgartenschau Gießen 2014 GmbH koordiniert. Hier die ersten Fotos von Feuerwehrfotograf Bastian Haaf.