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Untersuchungen und Befragungen - vom Bauchgefühl zu harten Fakten

Befragungen von FeuerwehrAgentur gibt es als Online- und als Paper-Pencil-VarianteViele Feuerwehrführungskräfte kennen das: „Irgendetwas stimmt bei meiner Feuerwehr nicht.“ Doch mit einem Bauchgefühl kann man nicht argumentieren. Wahrnehmungen werden häufig als subjektiv, falsch, oder Gejammer abgeblockt, vor allem dann, wenn sie dem Gegenüber nicht in sein Konzept passen. Bauchgefühl ist zudem auf Dauer keine gute Entscheidungsgrundlage.

In langfristigen, strategischen Entscheidungen oder in Entscheidungen, die für den Leiter der Feuerwehr, die Feuerwehr selbst oder aber die politisch Verantwortlichen möglicherweise harte Konsequenzen bedeuten können, kommen Bauchgefühl und Co. nicht in Frage. Die Vorgänge, die durch weitreichende Entscheidungen ausgelöst werden, sind zu komplex. Intuitiv können diese nicht erfasst werden.

Harte Fakten

Hier müssen harte Fakten her, um Entscheidungen auf einer guten und wissenschaftlich fundierten Basis auch praktisch umsetzen zu können. FeuerwehrAgentur hat jahrelange Erfahrung in der Durchführung von sozialwissenschaftlichen Testverfahren, um aus individuellen Wahrnehmungen statistisch harte Fakten zu machen. Auf der Grundlage von objektiven, reliablen und validen Methoden hat FeuerwehrAgentur zahlreichen Feuerwehrchefs, Bürgermeistern und Landräten reale Ergebnisse zu verschiedenen Fragestellungen geliefert.

Diese Ergebnisse sind entweder belastbare Entscheidungshilfe für zum Teil schwere und durchaus auch unpopuläre Entscheidungen, die aber aus guten Gründen durchzusetzen sind. Vor allem ist aber die sozialwissenschaftliche Bestandsaufnahme das Instrument der Führungskräfte schlechthin, wenn es darum geht, zu erfahren, wie es um die Feuerwehr steht. So erfahren Feuerwehren, an welchen Rädchen mit großer Erfolgsaussicht gedreht werden muss, um sofort, in einem Jahr oder in fünf Jahren Effekte auszulösen.

So können sich Einheitsführer, Wehrführer, Leiter der Feuerwehr, Bürgermeister und Aufsichtsdienst bis ins letzte Glied ein genaues Bild von der Lage ihrer Feuerwehr verschaffen. Das ist ein feuerwehrtypisches Vorgehen: Anhand einer präzisen und aussagekräftigen Lagemeldung kann angemessen und zweckoptimiert geplant werden, wie mit anfallenden Lagen umzugehen ist.

Die Befragung hat gezeigt, dass die enorme Belastung der Führungskräfte kein Problem von Einzelnen ist, sondern durchaus ein strukturelles Phänomen. Jetzt können wir real messen, welche Maßnahmen nötig sind und aktiv werden.
Anita Schneider
Landrätin im Landkreis Gießen

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